Die 4 gängigsten Arten von technischen Indikatoren | Deriv Blog

Aus unserem Blogbeitrag „Was ist technische Analyse im Trading“ wissen Sie vielleicht bereits, dass technische Indikatoren mathematische Berechnungen sind, die Ihnen helfen können, die Kursbewegungen eines Vermögenswerts vorherzusagen. Diese Berechnungen bewerten einen Vermögenswert aus verschiedenen Blickwinkeln und können zu einem sehr leistungsstarken Instrument werden, das wertvolle Einblicke liefert und Ihnen hilft, Ihre Trading-Strategien zu verbessern.

Das Deriv-Team · 2 June 2022 · 5 Min. Lesezeit

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Aus unserem Blogbeitrag Was ist technische Analyse im Trading wissen Sie vielleicht bereits, dass technische Indikatoren mathematische Berechnungen sind, die Ihnen helfen können, die Kursbewegungen eines Vermögenswerts vorherzusagen. Diese Berechnungen bewerten einen Vermögenswert aus verschiedenen Blickwinkeln und können zu einem sehr leistungsstarken Instrument werden, das wertvolle Einblicke liefert und Ihnen hilft, Ihre Trading-Strategien zu verbessern.

Es gibt Dutzende von Indikatoren, die Sie verwenden können, aber sie werden in der Regel nach der Art der Informationen, die sie liefern, in Gruppen eingeteilt. Einige Indikatoren können mehrere Informationsarten liefern und daher zu mehr als einer Gruppe gehören.

In diesem Blog haben wir Indikatoren in 4 Haupttypen eingeteilt und erklären kurz, wie jede Gruppe Tradern hilft, Trading-Chancen zu erkennen.  

1. Trendindikatoren

Im Trading bezeichnet der Trend die Richtung der Kursbewegung über einen längeren Zeitraum. Steigt der Kurs beispielsweise kontinuierlich, spricht man von einem Aufwärtstrend; fällt er, spricht man von einem Abwärtstrend.

Trendindikatoren können dabei helfen, die Richtung zu bestimmen, die der Markt einschlagen wird.

Zu den gängigen Trendindikatoren gehören:

  • Moving Average (MA)
  • Parabolic Stop and Reverse (Parabolic SAR)
  • Die Ichimoku-Cloud

2. Volumenindikatoren

Im Trading bezieht sich das Volumen auf die Anzahl der innerhalb eines bestimmten Zeitraums ausgeführten Trades. Es ist ein direkter Hinweis auf Angebot und Nachfrage des Vermögenswerts.

Indem sie das Handelsvolumen messen, zeigen Volumenindikatoren an, ob ein Trend voraussichtlich anhalten wird.

Ein hohes Volumen im Aufwärtstrend weist beispielsweise auf eine starke Nachfrage und damit auf einen weiteren Kursanstieg hin. Im umgekehrten Fall funktioniert es genauso: Ein hohes Volumen im Abwärtstrend weist auf ein hohes Angebot und die Wahrscheinlichkeit eines weiteren Kursrückgangs hin.

Zu den gängigen Volumenindikatoren gehören:

  • On Balance Volume (OBV)
  • Accumulation / Distribution Indicator
  • Money Flow Index

3. Volatilitätsindikatoren

Volatilität im Trading bestimmt, in welchem Ausmaß sich ein Kurs im Laufe der Zeit bewegt. Hohe Volatilität weist auf schnelle und unvorhersehbare Kursänderungen hin. Volatilitätsindikatoren messen die Kursspanne eines Vermögenswerts und helfen dabei, Phasen hoher Volatilität zu erkennen.

Viele Trader bevorzugen stark volatile Vermögenswerte und Märkte, weil sie zahlreiche Trading-Möglichkeiten sowie schnellere und höhere Gewinne bieten.

Zu den gängigsten Volatilitätsindikatoren gehören:

  • Bollinger Bänder
  • Donchian Channel
  • Average True Range (ATR)

4. Momentumindikatoren

Momentum im Trading bezieht sich auf die Geschwindigkeit der Kursveränderung. Momentumindikatoren messen diese Geschwindigkeit, was hilfreich sein kann, um eine bevorstehende Trendwende zu erkennen.

Zu den gängigsten Momentumindikatoren gehören:

  • Relative Strength Index (RSI)
  • Moving Average Convergence Divergence (MACD)
  • Stochastic Oscillator

Wie nutzt man technische Indikatoren am besten?

Wenn Trader technische Indikatoren verwenden, setzen sie in der Regel 2–3 davon gleichzeitig ein und vergleichen die Ergebnisse, um die Wahrscheinlichkeit einer korrekten Trading-Entscheidung zu erhöhen. Wenn ein Trendindikator beispielsweise eine Trendänderung vorhersagt, prüfen sie auch das Volumen, um sicherzustellen, dass genügend Kauf- oder Verkaufsdruck vorhanden ist, um diese Veränderung zu unterstützen. Es ist jedoch wichtig zu bedenken, dass technische Indikatoren – genau wie Chartmuster – weiterhin nur Prognosen sind und keine 100%ige Genauigkeit bieten.

Es ist außerdem immer eine gute Idee, verschiedene Kombinationen zunächst auf Ihrem risikofreien Demokonto zu testen, bevor Sie mit echtem Geld handeln.

Wenn Sie stattdessen eine andere nicht-technische Methode zur Analyse der Finanzmärkte kennenlernen möchten, lesen Sie unseren Blogbeitrag über Fundamentalanalyse und erfahren Sie, wie große politische und wirtschaftliche Ereignisse die Kurse beeinflussen können.

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